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Zirkulierende Tumorzellen (CTCs) in der Onkologie

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Gezielte, individuell angepasste onkologische Therapien werden in den nächsten Jahren mehr und mehr an Bedeutung in der personalisierten Medizin gewinnen. Die korrekte Identifizierung des richtigen Medikaments für den jeweiligen Patienten wird dabei die entscheidende Herausforderung darstellen. Das wesentliche Problem bei Krebspatienten ist meist die systemische Erkrankung und nicht der lokale Tumor. Die meisten Patienten versterben nicht am Primärtumor, sondern an sogenannten Metastasen, die nur schwer rechtzeitig zu diagnostizieren bzw. zu therapieren sind.

Zirkulierende Tumorzellen (CTCs) sind einzelne Krebszellen, die im Blutkreislauf von Krebspatienten nachweisbar sind. Klinische Studien unterstützen hierbei die These, dass diese vom Primärtumor abgelösten Zellen über den Blutkreislauf in verschiedene Areale des Körpers gelangen. Als aggressive Zellen des ursprünglichen Tumorgewebes besitzen einige von ihnen das Potential sich zu Metastasen zu entwickeln.

Kaskade der Metastasierung  

Grafik modifiziert von: “The Kuhn Lab“, http://cancer.scripps.edu

Zellwachstum als in situ - Läsion


Zellen durchbrechen die Basalmembran


Invasion


Verteilung im Blutkreislauf


Anheftung an Kapillarwand


Austritt aus dem Blutgefäß (Extravasation)


Bildung von Metastasen durch Zellproliferation

Die Bedeutung von CTCs für die allgemeine Prognose eines Krebspatienten, sowohl in der Beobachtung des Krankheitsverlaufes, als auch in der Beurteilung des Therapieverlaufs, nimmt derzeit stetig zu. Das Vorhandensein von CTCs im Blut korreliert meist mit dem Verlauf der Erkrankung, wobei eine hohe Zahl an CTCs oft mit einer schlechten Prognose oder eventuellen Rückfällen einhergeht. Molekulare Veränderungen dieser zirkulierenden Tumorzellen im Vergleich zu den Zellen des Primärtumors können festgestellt und näher untersucht werden. Eine Charakterisierung der CTCs kann zu Informationen führen, die es dem behandelnden Arzt ermöglichen, die Therapie zeitnah anzupassen und für den jeweiligen Patienten die optimale Behandlung zu wählen.


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weltweit erste CE - Zulassung für die in vivo - Isolation von CTCs >>
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Anwendung theoretisch in allen Krebsindikationen mit epithelialen Ursprung möglich, klinische Ergebnisse vorhanden für Prostata-, Lungen-, Brust- und Darmkrebs >>
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erwiesene Sicherheit & Funktionalität >>
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70% CTC-Detektionsrate >>
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Detektion von CTCs in allen Krebsstadien >>
GILUPI präsentierte klinische Ergebnisse auf folgenden Kongressen & Messen:
EBCC (Glasgow)
ELCC (Genf)
AACR (San Diego)
DGU (Dresden)
DKK (Berlin)
DGP (Bremen)
ECCO (Amsterdam)
EAU (Stockholm)
ACTC (Athen)
ISMRC (Paris)
ASCO (Chicago)